Abschlussfeier 2018: Eine neue Zukunft beginnt

Abschlussfeier 2018: Eine neue Zukunft beginnt

Ein unsichtbares Kartenspiel wechselt von der Hand des Zauberers in die einer Studierenden. Diese wird aufgefordert sich eine Karte auszusuchen, sich zu merken und das Spiel zurückzuwerfen. Und plötzlich, da ist es. Jeder kann das Kartenspiel sehen. Es hat sich beim Auffangen materialisiert und der Magier findet die ausgesuchte Karte sofort. SHT 16 steht auf ihrer Rückseite. Und das ist eine der Klassen, deren erfolgreicher Abschluss hier gefeiert wird.

Mit verschiedenen Zauberkunststücken und launigen Erinnerungen an die vergangenen zwei oder drei Schuljahre und bedankten sich die KursteilnehmeInnen, SchülerInnen und Studierende für vermitteltes Wissen, erworbene Kompetenzen, interessante und angeregte Diskussionen und ein vielfältiges Schulleben.

Die überreichten Abschlusszeugnisse bedeuten aber nicht das Ende der beruflichen und persönlichen Entwicklung. Denn auf die Heilerziehungspflege werden Veränderungen und neue Herausforderungen zukommen. In seinem Vortrag wies der Schulleiter Frank Michael Eschert darauf hin, dass die Verweigerung von neuen und vielleicht Angst machenden Entwicklungen keine attraktive Zukunftsperspektive sei. Darum forderte er stattdessen alle auf, aktiv am Prozess der Neugestaltung der Heilerziehungspflege zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen mit Behinderung mitzuwirken.

Unter dem Motto "Sie haben etwas zu verkaufen" wies die Klassenlehrerin Christine Schafhausen-Mehl darauf hin, dass alle, aber insbesondere die Studierenden der Klasse HEP 23 gut gerüstet in diese neue Zukunft gehen.

Insgesamt 61 Sozialassistentinnen und Sozialassistenten und Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger wurden am Dienstag, 10. Juli, in einer feierlichen Abschlussfeier ihre Abschlusszeugnisse mit der staatlichen Anerkennung überreicht.