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Wie bewerten die Teilnehmenden die Qualifizierung rückblickend?

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Weiterbildung kann helfen, zu hören, was frühere Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rückblick sagen.

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Referenzen Qualifiziert fürs Quartier

Erfahrungsbericht

Eine Teilnehmerin der Qualifizierung hat einen persönlichen Erfahrungsbericht verfasst, den sie gern mit Interessenten teilen möchte:

Seit acht Jahren bin ich nun in Leitungsfunktionen der stationären Altenhilfe, aktuell als Hausdirektorin vom Schloss Kirchberg, einer Pflegeinrichtung der Evangelischen Heimstiftung tätig. Rückblickend hat sich die Landschaft der Altenhilfe in dieser Zeit stark gewandelt. In und um unsere Häuser sind Konzepte gefragt, die ein "gepflegtes Miteinander" und Begegnungen der Generationen in den Sozial- und Lebensräumen ermöglichen.  

Hier war es für mich äußerst hilfreich, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. Im Rahmen der Ausbildung "Qualifiziert fürs Quartier" wurde mir dies durch die dozierenden Praxisexperten und über den Austausch mit Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet immer wieder ermöglicht.

Am Ende der ersten Halbzeit hat sich die Qualifizierung für mich und meinen Arbeitgeber bereits gelohnt: Durch die Transferaufgaben wie zum Beispiel die Stadtteilerkundung, wurden Potenziale und Netzwerke sichtbar, die ich so noch nicht wahrgenommen hatte. Der gute Kontakt zu Bürgern, Kommune, Einrichtungen, Vereinen etc. ist im ländlichen Raum überlebensnotwendig und wirkt unmittelbar auf die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Insbesondere durch den Hohen Stellenwert von Verfahren und Strategien zur Einbindung und Förderung von bürgerschaftlichem Engagement im eigenen Quartier.  

Wie initiiert man ein erstes Treffen? Wie schafft man es, verschiedene Interessen zusammenzuführen? Wie gelingt es einem, das Netzwerk arbeitsfähig zu machen, damit aus dem "uns" ein "wir" wird?  Das passende Handwerkszeug zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen wurde mir in der Ausbildung alltagstauglich vermittelt, erprobt und in der eigenen Umsetzung begleitet!

Seit Januar haben wir uns im Kirchberg auf den Weg gemacht. Ausgangspunkt war eine Stadtteilbegehung, um die Generationenfreundlichkeit unserer Umgebung auf den Prüfstand zu stellen. Das Thema bewegt: die Resonanz war mehr als positiv und Vertreter von Kommune, Anbietern und Vereinen sind von Anfang an mit Begeisterung dabei.

Bis heute wird unser Netzwerk von dieser Aufbruchstimmung getragen. Eine für mich wichtige Erkenntnis und Erleichterung war dabei, dass ich nicht alles alleine machen muss, es um Netzwerkarbeit ohne Hierarchie und Konkurrenzdenken geht. Das Rad nicht neu zu erfinden, sondern aus Erfahrungen zu profitieren, zum Wohle einer gepflegten Nachbarschaft und für ein Miteinander der Generationen.  


- Dorothea Bohn