Unsere Haltung

Unsere Haltung

Im Johanneswerk vertreten wir eine offene Haltung – auch und gerade im Miteinander als Kolleginnen und Kollegen. Wir setzen uns ein gegen Diskriminierung und Vorurteile und für Toleranz, Akzeptanz, Dialogbereitschaft und Gleichberechtigung. 

  • Frauen und Männer

    Frauen und Männer

    Noch sind Frauen und Männer in unserer Gesellschaft in vielerlei Hinsicht nicht gleichberechtigt. Im Ev. Johanneswerk sind über 80 Prozent der Mitarbeitenden Frauen – deshalb gehen wir mit gutem Beispiel voran und setzen uns dafür ein, das Bewusstsein für Gleichberechtigung zu stärken. Wir besetzen so oft wie möglich Führungspositionen mit Frauen, bezahlen unabhängig vom Geschlecht, fördern Frauen in ihrer Karriereplanung und achten auf gendersensible Sprache.

    Gleichzeitig stärken wir Männer, einen Beruf in der eher weiblich dominierten Pflege zu erlernen. Seit dem Wegfall des Zivildienstes kommen weniger junge Männer mit sozialen Berufen in Berührung und verpassen so die Chance, das Besondere daran kennen zu lernen. Wir versuchen, Berührungsängste abzubauen und mehr Manpower für unsere Einrichtungen zu gewinnen.

  • Verschiedene Kulturen und Religionen

    Verschiedene Kulturen und Religionen

    Das Johanneswerk ist offen für alle Kulturen, Religionen und Weltanschauungen, solange sie unseren christlichen Grundsätzen nicht entgegenstehen. Es entspricht unserem christlichen Menschenbild, dass wir unterschiedslos alle Menschen als gleich wert erachten, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Glauben. Das gilt für die Menschen, für die wir da sind, und es gilt genauso für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Unser diakonischer Auftrag gilt vorbehaltlos allen, die Unterstützung brauchen. Auch die Mitarbeit von Menschen verschiedener Herkunft und verschiedenen Glaubens schätzen wir sehr und bekennen uns entschieden zur interkulturellen und interreligiösen Öffnung unseres Werks. Wir stärken unsere evangelische Identität gerade dadurch, dass wir einander nicht ausgrenzen, sondern Dialoge führen und Dienstgemeinschaft leben.

  • Familie und Privatleben

    Familie und Privatleben

    Wir fördern die Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit: Jeder von uns hat private Verpflichtungen und Bedürfnisse. So gut wie möglich versuchen wir, die Interessen, familiären Aufgaben, gesellschaftlichen Aktivitäten und gesundheitlichen Herausforderungen unserer Mitarbeitenden mit den dienstlichen Erfordernissen in Einklang zu bringen. Das audit berufundfamilie unterstützt uns hierbei: Mit dem audit entwickeln wir unsere Personalpolitik weiter. Dieses Instrument hilft uns, familienbewusste Bedingungen zu schaffen und zu erhalten. So können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Beruf, Familie und Privatleben besser aufeinander abstimmen.

    „Familie“ ist dabei für uns keinesfalls nur die klassische Kombination aus Vater, Mutter und Kind. „Familie“ bedeutet im Johanneswerk: alle Formen eines auf unbestimmte Zeit angelegten Zusammenlebens mit Übernahme von sozialer Verantwortung. Dazu gehören selbstverständlich auch (Enkel)Kinder oder (Groß)Eltern – ebenso wie gleichgeschlechtliche Lebenspartnerinnen und -partner.

    Im Johanneswerk können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offen zu jeder Form von legaler sexueller Orientierung stehen. Wir gehen gelassen, selbstverständlich und unaufgeregt damit um. Und wir wünschen uns, dass alle Arten gleichberechtigter Partnerschaften überall volle Anerkennung finden.

    Für das Johanneswerk ist es darüber hinaus wichtig, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren gesamten persönlichen Lebensbezügen, insbesondere bei Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung im Rahmen ehrenamtlicher und bürgerschaftlicher Tätigkeiten, zu unterstützen. Der Familienbegriff soll daher keine engführende und ausschließende Funktion besitzen, sondern ist in einem erweiterten, bewusst offenen Sinn zu verstehen.