„Das Lächeln und das Vertrauen der Bewohner ist
etwas ganz Besonderes – das hat man woanders so nicht!“

Michelle

Michelle

Wie kam es dazu, dass du dich für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden hast?

Meine Großeltern waren pflegebedürftig und in einer Alteneinrichtung untergebracht. Ich wollte in den Beruf der Altenpflegerin schnuppern, also habe ich ein Praktikum im Melanchthon-Zentrum gemacht. Darüber bin ich dann darauf gekommen, ein Johanneswerk-Jahr dranzuhängen – als Überbrückung zur Ausbildung, denn die ist ja erst ab 18, dafür bin ich also noch zu jung.

Warum passt denn der Beruf Altenpflegerin so gut zu dir?

Ich will Menschen wahrnehmen und ihnen helfen, eben für sie da sein. Ich bin schon immer sozial eingestellt gewesen und merke, dass so ein Beruf mir total viel zurückgibt! Das Lächeln und das Vertrauen der Bewohner ist etwas ganz besonderes – das hat man woanders so nicht.

Das Jahr ist jetzt fast zu Ende – wenn du mal zurückblickst: Was macht das Johanneswerk-Jahr aus?

Oh man… ich will am liebsten gar nicht mehr hier weg! Mir macht die Arbeit total viel Spaß, ich komme gerne her – jeden Tag mit einem Lächeln. Klar gibt es auch Herausforderungen und schwere Tage, zum Beispiel wenn ein Bewohner, den man schon lange betreut, verstirbt. Aber die schönen Momente überwiegen definitiv. Ich würde das Jahr echt weiterempfehlen – man braucht so viel Zeit um herauszufinden ob das was für einen ist und ein kurzes Praktikum reicht dafür nicht aus. Hier ist man Kollege und macht alles so mit, wie es eben im Joballtag auch passiert. Die Seminare als Unterstützung waren dazu auch sehr hilfreich.